Blandine Merten und die Marienau

Blandine Merten (1883 – 1918)

Blandine Merten (1883 – 1918), eine deutsche Ursuline, von Papst Johannes Paul II. im Jahr 1987 seliggesprochen, studierte im Haus Marienau.

Quelle: Joachim Schäfer - Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria Magdalena Merten wurde als neuntes Kind einer fromm lebenden katholischen Landwirtsfamilie im damals zur preußischen Rheinprovinz gehörenden Düppenweiler (heute Saarland) geboren. Nach dem Volksschulabschluss 1898 in ihrem Heimatort absolvierte sie 1899 bis 1902 das Lehrerinnenseminar im Haus Marienau in Vallendar. 1902 bis 1908 arbeitete sie als Volksschullehrerin.

Im November 1908 trat sie gemeinsam mit ihrer Schwester in die Ursulinenkongregation Calvarienberg in Ahrweiler ein, wo sie zur Einkleidung den Ordensnamen „Blandina“ erhielt. Bekannt wurde sie allerdings unter der eingedeutschten Namensform Blandine. Nach dem Noviziat legte sie 1910 im Mutterhaus der Kongregation in Ahrweiler die zeitliche Profess ab, 1913 die ewige. Von 1910 bis 1916 war Schwester Blandine als Lehrerin und Erzieherin an den Schulen der Ursulinen in Saarbrücken und Trier tätig. Eine schwere Tuberkuloseerkrankung zwang sie im September 1916 zur Aufgabe ihrer Tätigkeit. Im Alter von 34 Jahren starb Blandine Merten im Kloster St. Bantus in Trier.

Quelle: Wikipedia

„Im Geheimnis ihres glaubenstreuen Lebens liegt Schwester Blandines missionarische Sendung für heute. Sie tat nichts Außergewöhnliches, aber das alltäglich Aufgegebene tat sie außergewöhnlich gut. Als Lehrerin und Erzieherin, als Ordensfrau und als Mensch, der durch Krankheit und Leiden hindurch den Weg der Hoffnung weist und geht, ist sie ermutigendes Vorbild“, heißt es auf der Webseite der Ursulinenkongregation über sie.