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Buchpräsentation vom Patris VerlagMit musikalischer Begleitung Das Buch "Gottes sanfter Rebell"Geschäftsführer des Patris Verlags, Pater R. AmmannDer Autor Christian FeldmannBeim Signieren der BücherDer Autor im Kreis von Schönstatt-Patres

Gottes sanfter Rebell

15. Oktober 2010

Bericht aus www. schoenstatt.de

Er hätte gern auch Bischof Dr. Reinhard Marx bei dieser Buchpräsentation begrüßt, sagte Pater Rudolf Ammann, und seinem sichtlichen Stolz auf das Werk nach zu urteilen sicher auch eine Reihe Kardinäle und den Papst! Doch auch ohne diese wie ohne Bischof Marx, der zwei Tage zuvor den angekündigten Termin abgesagt hatte, hatte die mit guter vorbereitete Präsentation von Christian Feldmanns "sanftem Rebellen" ein zahlreiches und hochinteressiertes Publikum gefunden. Am 15. Oktober stellte der Patris-Verlag in Haus Marienau eine neu erschienene Biografie Pater Kentenichs aus der Feder von Christian Feldmann vor: "Der sanfte Rebell".

Über Hildegard von Bingen hat er eine Biographie geschrieben, über Dietrich Bonhoeffer, Mutter Teresa, Frere Roger, Rupert Mayer, Hieronymus Jaegen und Sebastian Kneipp: Christian Feldmann, Jahrgang 1950, schreibt keine wissenschaftlichen Biographien, sondern sorgt für spannendes Lesevergnügen, wie es in einer Kundenrezension bei Amazon heißt (wo man das Buch übrigens neu wie gebraucht zu reduziertem Preis erwerben kann, und natürlich in jeder Buchhandlung). Dabei verfolgt er die Absicht, die "Heiligen" "herunterzuholen" in die irdische Lebenswirklichkeit. Das ist ein Thema, das Pater Kentenich nahe ist, der schon in der Marianischen Kongregation den Jungen ein Heiligenbild zeigte, das nicht in fernen Höhen schwebte, und in den dreißiger Jahre davon sprach, die heutigen Menschen möchten nicht Heilige sehen, die "schon in den Windeln heilig waren", sondern die gerungen und gekämpft haben und gerade darin das Geheimnis des Göttlichen zeigen.
Ausführlich schilderte Pater Ammann die Genese des Buches und gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass es ihm gelungen sei, den Autor – entgegen dessen ursprünglichem Widerstreben – für diese Aufgabe zu gewinnen.

Christian Feldmann hat, wie er auch im Vorwort des Buches bemerkt, tatsächlich anfangs nichts mit Pater Kentenich anfangen können, hat jedoch im Lauf seiner Beschäftigung mit seiner Person und Geschichte eine Sympathie für ihn entwickelt. Er las dann Passagen aus dem Buch vor – und man spürte im Publikum, dass auch bei solchen, die schon länger mit Schönstatt verbunden sind, viele Zusammenhänge nicht bekannt sind – nicht, weil nicht zugänglich, wohl aber, weil die Schwelle zur gründlicheren Beschäftigung mit Leben und Wirken Pater Kentenichs vielen zu hoch scheint. Noch.

Wertefrühling im deutschen Sprachraum

Denn die Suche nach dem Gottesgeheimnis in ihm, die Suche nach Orientierung bricht ja gerade in einer jüngeren Generation elementar auf. Manuel Herder sagte zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse "Es hat sich im deutschen Sprachraum etwas breit gemacht, das wir den ´Wertefrühling´ nennen. Das heißt, die klassischen Werte, die im Nachklang der 68-er verloren gegangen zu sein schienen, die kommen wieder. Das merkt man bei Befragungen. Wenn zum Beispiel Fragen nach Arbeitsmoral, Familie oder auch Sexualität gestellt werden, stellt man fest, dass viele junge Menschen eher mit den Werten ihrer Großeltern übereinstimmen als mit denen ihrer Eltern. Das wirkt sich auf den Buchmarkt insofern aus, als Sie eine zunehmende Anzahl von Titeln finden, die sich mit der Suche beschäftigen."

Vielleicht machen die in dieser Biographie angerissenen Inhalte dem einen oder anderen Mut, sich gründlicher zu beschäftigen und den Griff zu "mühevolleren" Darstellungen oder Originaltexten Pater Kentenichs zu wagen – etwa in dem in diesem Jahr ebenfalls im Patris-Verlag erschienenen Buch mit ausgewählten Texten Pater Kentenichs zum Thema Eucharistie: "In seiner Liebe bleiben".

Geduldig warten auf die Unterschrift

Christian Feldmann nahm sich viel Zeit, um die Bücher zu signieren, und geduldig warteten auch die Fans auf ihr Autogramm – und manch einer nahm in Kauf, das Nachmittagsprogramm der Oktoberwoche zu verpassen. Für viele war es eine erste Begegnung mit einem "echten Autor", und die Freude war groß, dass Feldmann sich so ausgiebig und so sympathisch Zeit nahm.

mkf (www.schoenstatt.de)

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